Predators

Predators – das neue Dschungel-Monster tötet ab 9. Juli 2010
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Psycho war eines. Oder auch King Kong.
Die Rede ist von einem Remake: eine bereits vorhandene Filmvorlage wird künstlerisch neu gestaltet.
Und nicht immer wird eine Neuverfilmung vom Publikum begeistert erwartet, sondern im Vorfeld einmal kräftig angekratzt.
"Oh nein! Rodriguez ist definitiv der falsche Mann für einen neuen Predator…“ liest man zum Beispiel in diversen Foren, oder auch: „Rodriguez ist ganz groß im ankündigen. Stattdessen dreht er dann Kinderfilme. Ich würde nicht drauf wetten, dass er das Projekt umsetzt.“
Top, die Wette gilt.
Und wer auch immer das behauptet hat, müsste jetzt seine Wettschuld einlösen, denn ab 9. Juli 2010 ist es soweit:
Mit „Predators“ flimmert einer der bekanntesten Science-Fiction-Streifen der 80er Jahre erneut über die große Leinwand.
Szene1.at hat für dich mit Star-Produzent Robert Rodriguez gesprochen, der bereits mit Filmen wie „From Dusk Till Dawn“ oder „Sin City“ auf sich aufmerksam gemacht hat.
Und nach diesem Interview bleibt es noch immer dir alleine überlassen, ob du dich in die Dschungel-Welt traust, oder nicht….

Szene1: Robert, vor 15 Jahren lief das Originalkonzept “Predator” in den Kinos. Arnold Schwarzenegger spielte die Hauptrolle und der Film erlangte Kultstatus. Wie viel davon hat es nun in deine Reboot-Version geschafft?
Robert Rodriguez: Ich habe bereits an dem Drehbuch geschrieben, als “Desperado“ noch gar nicht gedreht war. Es war sozusagen ein Skript, eine Idee, die ich damals an mein Studio schickte. Letztes Jahr bekam ich das Ding zurück und jeder mochte das Konzept, auf einem anderen Planeten zu sein. Ein Jagdplanet, ein Planet mit verschiedenen Jägerstämmen, die aus dem klassischen Predator entspringen. Manche dieser Ideen sind noch im Skript verpackt, aber in meinem Original-Drehbuch hatte der Predator zum Beispiel Arnold Schwarzeneggers Charakter. Das mussten wir natürlich ändern, wir mussten eine neue Linie finden, eine neue Story. Und trotzdem nah am alten Konzept bleiben, die Hauptmerkmale integrieren. Das Studio und der gebaute Dschungel waren da sehr hilfreich, das mochte ich sehr.
Szene1: Wie wurdest du eigentlich zum Predator-Fan? Durch das Comic oder den Originalfilm?
Robert Rodriguez: Durch den ersten Film. Ich hab ihn mit meinem älteren Bruder Cecilio gesehen, als wir in San Antonio waren. Er war Bodybuilder, und genau deshalb schauten wir uns jeden Arnold Schwarzenegger Streifen an. Ich mochte diesen Film so sehr, dass ich manche Details davon später selbst in meinen Filmen verwendet habe. Zum Beispiel bei „From Dusk till Dawn“ und auch in „Planet Terror“ und manch anderen Streifen.
Szene1: Was ist eigentlich besser an „Predators“ im Gegensatz zu den Originalfilmen?
Robert Rodriguez: Hmmm, es ist einfach großartiges Entertainment. Leute sehen gerne einen ausdauernden Charakter, den sie bereits kennen und lieben. Und Hollywood bringt selten neue Ideen, sondern verwertet bereits bestehende. Für mich war es einfach eine gestalterische Herausforderung…
Szene1: Apropos
Gestaltung: der Predator der 80er mit Arnold Schwarzenegger wurde im Urwald Mexikos
gefilmt. Wo habt ihr
eure Crewzelte aufgeschlagen und gedreht? Du hast vorhin auch etwas von "gebauter Dschungle" erwähnt?
Robert Rodriguez: Für den „Planeten“ haben wir an verschiedenen Standorten gefilmt. Texas hat ein paar bizarre Gegenden, ebenso Orte in Hawaii. Dort hat es allerdings nicht ganz funktioniert, es war teilweise sehr unbehaglich für die Crew. Einige Orte haben wir dann auch in meinen Tonstudios aufgebaut, sogar einen großen Urwald im Außenbereich. Das war sensationell!
Szene1: Noch eine brennende Frage: wird es eine Fortsetzung geben?
Robert Rodriguez: Ich bin schockiert, eine Fortsetzung! Wir haben gerade mal den ersten Predators fertig, hmmmm. Wie auch immer, als wir „Machete“ gedreht haben, sagte Danny Trejo „wir müssen eine Fortsetzung machen“ und eine Woche vor Fertigstellung schrieb ich noch immer am ersten Teil… Ich schreibe immer bis zur letzten Sekunde (lacht). Aber wenn dem Publikum „Predators“ gefällt, wovon ich natürlich überzeugt bin, würde es mich keinesfalls stören, an einer Fortsetzung zu arbeiten, ich habe bereits eine Menge Ideen dafür.
Alle Infos über „Predators“ und den deutschen Trailer findest du übrigens hier

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