Marit Larsen - If A Song Could Get Me You

Ein Newcomer erobert die Charts? Nicht ganz, denn die heute 25jährige Marit Larsen kennt man als Hälfte des norwegischen Pop-Duos M2M, das zwischen Mitte der Neunziger und 2002 mehr als zwei Millionen Tonträger in USA, halb Europa und Japan verkaufen konnte. Davon hört man 2009 relativ wenig – ihr Album "If A Song Could Get Me You" bewegt sich eher im Fahrwasser von Colbie Caillat und A Fine Frenzy.
Die bereits bekannte Single "If A Song Could Get Me You" fasst all das zusammen, was die bezaubernde junge Frau ausmacht: Sanfte Melodien, charmanter Gesang, ein Hauch von Tagträumerei und Märchenwelt. In ähnlicher Gangart läuft auch das restliche Album ab, allerdings mit einigen rühmlichen Ausnahmen. "Only A Fool" fällt dezent folkig aus, gleichzeitig aber auch quietschfidel – ein seltsamer wie attraktiver Spagat. Dazu kommt "Is It Love" mit Chor und dezenten Wave-Einflüssen; als ob die Gebrüder Grimm in die 80er Jahre zurückreisen würden.
Das von Piano dominierte "The Chase" erinnert etappenweise an den Fundus Vanessa Carltons, die Mundharmonika passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Oder "Poison Passion", der kleine Ausflug in Richtung Soundtrack zum Abschluss – stimmig von vorne bis hinten, diese Platte. Marit Larsen zeigt sich abwechselnd hitverdächtig und eigenbrötlerisch, allerdings stets in einem hoch charmanten und lieblichen Bereich. Klingt vielleicht nicht nach der großen Chartbreakerin, massiert dafür die Seele sanft.
Erhältlich ab: 14.08.2009
Erhältlich über: Columbia Records (Sony Music)
Die bereits bekannte Single "If A Song Could Get Me You" fasst all das zusammen, was die bezaubernde junge Frau ausmacht: Sanfte Melodien, charmanter Gesang, ein Hauch von Tagträumerei und Märchenwelt. In ähnlicher Gangart läuft auch das restliche Album ab, allerdings mit einigen rühmlichen Ausnahmen. "Only A Fool" fällt dezent folkig aus, gleichzeitig aber auch quietschfidel – ein seltsamer wie attraktiver Spagat. Dazu kommt "Is It Love" mit Chor und dezenten Wave-Einflüssen; als ob die Gebrüder Grimm in die 80er Jahre zurückreisen würden.
Das von Piano dominierte "The Chase" erinnert etappenweise an den Fundus Vanessa Carltons, die Mundharmonika passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Oder "Poison Passion", der kleine Ausflug in Richtung Soundtrack zum Abschluss – stimmig von vorne bis hinten, diese Platte. Marit Larsen zeigt sich abwechselnd hitverdächtig und eigenbrötlerisch, allerdings stets in einem hoch charmanten und lieblichen Bereich. Klingt vielleicht nicht nach der großen Chartbreakerin, massiert dafür die Seele sanft.
Erhältlich ab: 14.08.2009
Erhältlich über: Columbia Records (Sony Music)











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