Mr Hudson - Straight No Chaser

Seine Begleitband The Library hat er zwar hinter sich gelassen, doch auch auf eigenen Beinen steht es sich gut für den Londoner Songwriter Mr Hudson. Klar, wer sich der Unterstützung Kanye Wests sicher sein kann, hat auch leicht lachen. Die "Soloplatte" "Straight No Chaser" ist ein buntes Sammelsurium zwischen Pop/Rock, Indie-Attitüde und urbanen Synthi-Weisheiten.
Die bereits bekannte Single "Supernova" gibt die Marschrichtung vor – luftiger Electro-Pop mit urbanem Flair, typischer West-Produktion und der angenehmen Stimme Hudsons, die sich einprägt, ohne dabei aggressiv zu wirken. Das heftig schnaufende "White Lies" mit seinem hypnotischen Refrain, das sehr amerikanische "Anyone But Him" und der Titeltrack "Straight No Chaser" lassen sich als weitere Hits ausmachen.
Schön auch die Feinheiten zwischen den Zeilen. "Central Park" erinnert ein wenig an José González, punktet mit dem Gastbeitrag der gänzlich unbekannten Joy Joseph. „Lift Your Head“ und "Knew We Were Trouble" blühen im Refrain richtig auf, wobei Hudson zwischendurch zeigt, dass er einem Wyclef Jean nacheifern kann.
Überhaupt ein schönes Ding, dieses "Straight No Chaser". Feines Album, geht leicht von der Hand, entspannt durchzuhören. Und doch wird einen das Gefühl nicht los, dass Mr Hudson auf seiner nächsten Platte wieder ganz anders klingen wird. Gut so.
Erhältlich ab: 12.02.2010
Erhältlich über: G.O.O.D. Music / Mercury Records (Universal Music)
Die bereits bekannte Single "Supernova" gibt die Marschrichtung vor – luftiger Electro-Pop mit urbanem Flair, typischer West-Produktion und der angenehmen Stimme Hudsons, die sich einprägt, ohne dabei aggressiv zu wirken. Das heftig schnaufende "White Lies" mit seinem hypnotischen Refrain, das sehr amerikanische "Anyone But Him" und der Titeltrack "Straight No Chaser" lassen sich als weitere Hits ausmachen.
Schön auch die Feinheiten zwischen den Zeilen. "Central Park" erinnert ein wenig an José González, punktet mit dem Gastbeitrag der gänzlich unbekannten Joy Joseph. „Lift Your Head“ und "Knew We Were Trouble" blühen im Refrain richtig auf, wobei Hudson zwischendurch zeigt, dass er einem Wyclef Jean nacheifern kann.
Überhaupt ein schönes Ding, dieses "Straight No Chaser". Feines Album, geht leicht von der Hand, entspannt durchzuhören. Und doch wird einen das Gefühl nicht los, dass Mr Hudson auf seiner nächsten Platte wieder ganz anders klingen wird. Gut so.
Erhältlich ab: 12.02.2010
Erhältlich über: G.O.O.D. Music / Mercury Records (Universal Music)











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